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hofer Kompetenz bei der Elektrifizierung im Rennsport (Formel1, Rennserien: DTM, 24-Stunden-Rennen)


04.07.2014

Nachdem die Hybridtechnik zunehmend in Straßenfahrzeugen Einzug hält, zeichnet sich ihr Einsatz nun auch in Rennfahrzeugen ab. Hierbei soll es das Ziel sein, mit einem modularen kERS-Baukasten (kinetic Energy Recovery System) die Anforderungen von der Formel1 bis zu den Rennserien wie DTM und 24-Stunden-Rennen abzudecken.
Die im Vergleich zur Hybridtechnik von Straßenfahrzeugen leistungsgesteigerten und gleichzeitig kompakteren Systeme für den Rennsport sollen je nach Auslegung über eine kurzzeitig abrufbare Leistung mehr Überholmanöver ermöglichen oder durch reduzierten Verbrauch die Tankstopps verringern.

kERS mit Elektromotor-Lösung

Die Mehrzahl der Rennsport-Teams hat sich für den Einsatz eines kERS-Systems mit einer Elektromotor-Lösung entschieden. Der Elektromotor wandelt beim Bremsen die kinetische Energie im Generatorbetrieb in elektrische Energie um, welche in der Batterie gespeichert wird und lässt sie bei Bedarf im Motorbetrieb wieder als mechanische Energie in den Antriebsstrang fließen.
Ein derartiges kERS-System besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten:

  • Einer MGU (Motor-Generator-Unit). Die MGU muss hierbei nicht direkt an die Kurbelwelle angeflanscht sein, sie kann auch beispielsweise parallel zum Getriebe direkt mit den Antriebswellen verbunden werden.
  • Einer kCU (kERS-Control-Unit), die die MGU bei der Aufnahme und Abgabe von Energie steuert und kontrolliert. Die kCU ist hierbei mit dem ECU-Zentralrechner (Electronic Control Unit) des Fahrzeugs verbunden.
  • Einer Lithium-Ionen-Batterie, die Energie sehr schnell speichern und wieder abgeben kann.

Erfahrungen mit kERS in der Formel1

Wie in Heft 12/2014 der Auto Motor und Sport berichtet, fährt Mercedes derzeit der Konkurrenz auf und davon. Als Erfolgsgeheimnis wird hier aufgeführt, dass unter anderem auch das kERS aus einer Hand stammt und Mercedes damit weniger Schnittstellen und Abstimmungsprobleme als die Konkurrenz hat.

Einsatz von kERS bei der DTM und 24-Stunden-Rennen (Le Mans)

Die Autos der DTM sollen ab 2017 mit vierzylindrigen Turbomotoren ausgerüstet werden. Ebenfalls ist die Verwendung eines Energie-Rückgewinnungssystems kERS geplant, das aus der Formel1 bekannt ist.
Bei dem 24-Stunden-Rennen ist ferner eine längere Haltbarkeit (ca. 4 fach) der Fahrzeuge unter den extremen Bedingungen gefordert, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt.
Beim diesjährigen Rennen von Le Mans konnten die Hersteller wählen, wie viel Energie sie über die maximal zwei erlaubten Energie-Rückgewinnungssysteme aufnehmen – von zwei über vier und sechs bis hin zu acht Megajoule pro Runde.
Auch hier hat die Hybridtechnik bereits Einzug gehalten.

Einbringung der hofer-Expertise in die Hybridtechnik für den Rennsport

Da hofer eine langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Lieferung hochleistungsfähiger elektrischer Antriebssysteme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge besitzt, ist hofer prädestiniert, auf Basis dieser Erfahrung neuartige Lösungen für die Rennsport-Hybridtechnik zu entwickeln und diese zu liefern und dies alles aus „einer Hand“, was extrem hilfreich sein kann, wie die jüngste Vergangenheit gezeigt hat.
hofer besitzt außerdem eigene Prüfstände, um die entsprechenden Antriebssysteme unter den geforderten extremen Einsatzbedingungen zu testen. Ferner stehen den Rennsportteams erfahrene hofer-Ingenieure bei der Inbetriebnahme des Antriebssystems im Fahrzeug zur Verfügung.
Diese Vorteile, die hofer bieten kann bleiben auch dem Rennsport nicht verborgen, was bereits zu mehreren Kundenanfragen geführt hat.

Ihr Kontakt zu dem Thema: 

 

           

Dr. Heinz SCHÄFER

Geschäftsführer hofer eds GmbH

+49 931 359335110

heinz.schaefer@hofer.de

 

Tatiana MOOS

Marketing

+49 8456 9166 106

tatiana.moos@hofer.de

 

 



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